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Betriebskostenabrechnung 2018

Wie bereits schriftlich angekündigt finden Sie hier die gewünschten Vordrucke: Betriebskostenbogen...
Rückerstattung der Kindergartenbeitäge 2017/18 für "Kann-Kinder"

Wie in den vergangenen Jahren erhalten die so genannten "Kann-Kinder" auch für das Kindergartenjahr...
Satzung des Landkreises Emsland über die Förderung von Kindern und die Erhebung
von Kostenbeiträgen in der Kindertagespflege


Der Kreistag des Landkreises Emsland hat in seiner Sitzung am 24.06.2013 aufgrund des § 10 des Nds....


Bereits zum 01.06.2006 wurden im Landkreis Emsland die ersten Familienzentren eingerichtet. Dies hat...

Das Konzept

Familienzentren im Landkreis Emsland

Das Konzept der emsländischen Familienzentren sieht vor, dass insbesondere Kindertagesstätten als alltagsnahe und niedrigschwellige Begegnungsorte Familien auf Wunsch in Form von Angeboten unterstützen. Wichtiges Ziel dabei ist, Elterninteressen und Kindeswohl in Einklang zu bringen. Dazu gehören, neben Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familien und Beruf, vor allem Hilfen zur Alltagsbewältigung und gegebenenfalls zur Stärkung der Erziehungskompetenz, die sich an den jeweiligen örtlichen und familiären Gegebenheiten orientieren.

Räumlich sollen die Familienzentren vor allem den Kindertagesstätten angegliedert werden, da diese, vor allem im Zusammenhang mit der Umsetzung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes, bereits ein breites Angebot im Bereich von Bildung, Erziehung und Betreuung vorhalten. Nähere Informationen über die Angebote in den emsländischen Kindertagesstätten finden Sie unter www.emsland.de. Denkbar ist jedoch auch eine Angliederung an Einrichtungen wie Mütterzentren. Es soll darüber hinaus eine enge Verzahnung zwischen räumlich nah beieinander liegenden Familienzentren und Schulen sichergestellt werden, um Angebote und Betreuung auch für Kinder über 6 Jahren und Jugendliche unter dem Dach des Familienzentrums vorhalten zu können.

Die genaue Ausgestaltung der Familienzentren hängt von den jeweiligen örtlichen und räumlichen Gegebenheiten ab. Denkbar sind drei Varianten der Familienzentren:

  1. Alle Bausteine, aus denen sich ein Familienzentrum zusammensetzt, werden unter dem Dach einer einzigen Einrichtung (Kindertagesstätte) vorgehalten.
  2. Netzwerke, etwa aus Kindertagesstätten, Schulen, Mütterzentren sowie Hilfs- und Beratungseinrichtungen für Familien, werden gegründet, die zwar eigenständig organisiert, aber auch gut aufeinander abgestimmt sind. Eine zentrale Kindertagesstätte (als erste Anlaufstelle für Familien) übernimmt eine Vermittlungsfunktion. Interessierte werden von dieser Vermittlungsstelle an räumlich nahe gelegene Angebote weitergeleitet.
  3. Das Familienzentrum hält konkrete Hilfs- und Beratungsangebote unter dem Dach der Kindertagesstätte vor, deren Zusammenstellung jedoch unterschiedlich ausfallen können und sich nach den örtlichen Notwendigkeiten sowie den räumlichen Möglichkeiten der Einrichtung richten. Daneben kann es auch ergänzende Angebote im unmittelbaren Umfeld geben.